Fuji Instax wide

Share an original” heisst der Werbespruch von Fuji. Mit der Instax wide scheint das besonders viel Sinn zu machen. Die Fuji Instax Wide ist schon deshalb eine besondere Kamera, weil sie den Instax Wide Film verarbeitet. Der liefert ein Sofortbild von 6,2x9,9 cm in B&W oder Color. Dieses ist fast doppelt so groß wie die Bilder der Instax Mini. Die Bildqualität ist vergleichbar, also ziemlich gut. Man muss sogar sagen, dass es sich um die beste Bildqualität handelt, die momentan im Sofortbildbereich verfügbar ist.

Dafür hat die Kamera einen entscheidenden Nachteil, sie ist relativ groß. Sogar etwas grösser wie meine Nikon Spiegelreflex. Das hatte Polaroid damals mit seinen letzten Kameras z.B. der “600 One” etwas besser gelöst. Die Kameras wirken um einiges kleiner.

Die Fuji Wide ist einfach konstruiert. Einstellmöglichkeiten gibt es nicht viele. Der Blitz ist manuell zuschaltbar, Selfietaste oder Selbstauslöser vermisse ich hingegen. Wie zu erwarten ist die Kamera kein High-End Produkt. Die Abdeckungen sitzen etwas wackelig und knarzen. Die Einstellmöglichkeiten sind bescheiden. Der Blitz ist nicht abstellbar. Für Nahaufnahmen unter 90 Zentimeter benutzt man eine spezielle Nahlinse. Die Fuji Wide liegt übrigens ganz gut in der Hand, im Gegensatz zur Instax Mini 90.

Interessanterweise kosten die Filme, obwohl sie wie gesagt grösser sind wie die Instax Mini Filme, weniger wie diese. Das ist wahrscheinlich Marketing der Firma Fuji.

Vorteile

♦ Vergleichsweise geringe Kosten pro Foto
♦ Kamera selber ist preiswert
♦ Gute Fotoqualität, grosses Bild
♦ unkomplizierte Bedienung
♦ Läuft mit normalen AA Batterien

Nachteile

♦ Kamera ist ziemlich gross
♦ Blitz nicht abschaltbar
♦ Einfache Verarbeitungsqualität
♦ Keine Motivprogramme